good to know

Was bedeutet Übersetzen?

Nach dem Lesen wird klar, warum professionelle Übersetzungsarbeit weit mehr ist als das Beherrschen zweier Sprachen. Sie erfahren, worauf es bei Fachwissen, Recherche, Terminologie und Qualitätssicherung ankommt, weshalb Spezialisierung ein entscheidender Faktor ist und welche Rolle das Vier-Augen-Prinzip spielt. Kurz: Was hinter einer wirklich guten Übersetzung steckt und warum man Qualität nicht am Gewerbeschein erkennt.

Österreichische Gebärdensprache

Nach dem Lesen wird deutlich, dass die Geschichte der Österreichischen Gebärdensprache weit mehr ist als eine Abfolge historischer Daten. Sie erzählt von Verboten, Beharrlichkeit, Gemeinschaft und dem langen Weg zur Anerkennung. Sie erfahren, wie ÖGS trotz jahrzehntelanger Ausgrenzung weiterlebte, wann sie rechtlich und kulturell anerkannt wurde und vor welchen Herausforderungen Bildung und Gesellschaft heute stehen. Eine Geschichte darüber, wie eine Sprache sich nicht zum Schweigen bringen lässt.

International sign

Was steckt wirklich hinter International Sign? Eine universelle Gebärdensprache ist es jedenfalls nicht. Der Text zeigt, wie internationale Verständigung zwischen tauben Menschen entsteht, warum einzelne Gebärden noch lange keine gemeinsame Sprache ergeben und welche Rolle Kontext, Kultur und Erfahrung spielen. Dabei geht es auch um die spannende Frage, ob sich daraus irgendwann ein eigenständiges sprachliches System entwickeln könnte und warum ein vorschnelles Etikett mehr verschleiern als erklären kann.

Behindert?

Was bedeutet Inklusion eigentlich, wenn wir genauer hinschauen? Zwischen gut gemeinten Gesten, gesellschaftlichen Erwartungen und echten Erfahrungen entsteht ein Spannungsfeld, das sich nicht mit einem Diversity-Statement lösen lässt. Der Text lädt dazu ein, vertraute Vorstellungen von Behinderung, Vielfalt und Zugehörigkeit zu hinterfragen: Wer spricht für wen, wer wird tatsächlich gehört und wann wird aus ehrlicher Offenheit nur ein gut gemeintes Etikett?

Das einhändige Fingeralphabet der Österreichischen Gebärdensprache

Ein kleiner Auszug aus der Geschichte des einhändigen Fingeralphabets in Österreich. Es wird erklärt, dass das Fingeralphabet zum Buchstabieren einzelner Wörter dient und nicht mit der Österreichischen Gebärdensprache gleichzusetzen ist. Also: Alle Wörter nur zu Buchstabieren ist nicht Gebärdensprache. Von den frühen Fingeralphabeten europäischer Mönche führt die Entwicklung über die Gründung der Wiener Gehörlosenschule 1779 bis zu Johann Friedrich Storck. Dabei wird gezeigt, wie sich in Österreich verschiedene ein- und zweihändige Systeme entwickelten. Wie es funktioniert und wie es aussiehst, erfährst du hier.